Sonntag, 21. Juni 2009
...schon ne Weile her
Was hat sich getan?
Naja ich habe gestern erstmalig wieder was von einem Freund gehört, mit dem ich seit bestimmt einem Jahr nicht mehr geredet habe. Es war sehr erholsam und tat gut, von ihm zu hören.
Desweiteren gab es in den letzten Wochen ja noch das Sommerfest unserer Schule und ein paar Tage später eine Aufführung der Theatergruppe unserer Schule, der TaDse.
Aber eins nach dem anderen. Das Sommerfest war wie zu erwarten. Viele bekannte Leute. Mal welche zum Reden. Mal welche zum ignorieren.
Und Alkohol. Jaaa... Alkohol. Teurer Alkohol. 3€ ein Bier.... hab ich mir nicht gekauft. ;)
Zum Theaterstück: Es war aufjedenfall besser als die Vorgänger. Bessere schauspielerische Leistungen fast aller Mitglieder. Leider nur fast .. ein paar spielten gewohnt übertrieben. Das Stück hieß übrigens "Krankheit der Jugend/ Früchte des Nichts '09". Beides Stücke von Ferdinand Bruckner. Sie wurden auch so geschrieben, dass sie einen Zusammenhang haben. Nicht vom Autor gewollt - glaube ich.
Um jetzt noch ein bisschen zur Gameswelt zu schreiben (:D), ich habe heute mein C64 gefunden und auch 2-3 Spiele zum Laufen gekriegt. Das war ne Arbeit.. Vor etwas mehr als 20 Jahren, auf einem der ersten Heimcomputer, musste man noch alles per Befehl regeln. Eh ich den herausgefunden habe, verging einige Zeit. ABER: er lautet LOAD"*",8,1 . :) Mehr als 100 Disketten voll mit alten Spielen. Das lässt das Zockerherz höher schlagen.
Okami kam mir übrigens auch ins Haus. Verdammt schönes Spiel. Ca. 34 Stunden hat es mich gefesselt und mit einem sagenhaften Ende beeindruckt.
Bei Gelegenheit werde ich wahrscheinlich mal ein Review auf "wiig.de" verfassen. Die Seite kann man sich am Rande auch mal merken. :P
Dienstag, 26. Mai 2009
Punch Out !!

Am Freitag, dem 22.Mai war es endlich soweit, das von mir recht lang erwartete Punch Out!! für die Wii erschien in Europa. Nach der langen Flaute kommt nun eine erste Erlösung ein Core-Game für Core-Gamer.
An und für sich gibt es keine wirklich großen Änderungen im Vergleich zum Original von '87. Die Grafik ist auf den heutigen Standard angepasst der Sound hält an seinen Wurzeln fest. Natürlich auch dem heutigen Standard angepasst. Der geniale Soundtrack ist aber geblieben, was mich persönlich sehr freut.
Die Gegner wurden größtenteils auch aus dem Original genommen, bzw. aus dem 2. Teil "Super Punch Out!!" ('94, SNES). Als alleiniger Newcomer hat sich Disco Kid dazugesellt. Dieser passt sich aber der Gegnerauswahl gut an und ergänzt das Spiel. Nun kann man sagen, dass 13 Kämpfer wohl eher wenig sind und die Spielzeit darunter leidet. Dem ist aber nicht so, sobald man seinen Titel nach dem ersten Durchgang in der Tasche hat, muss man ihn natürlich auch verteidigen. Das geschieht, indem man nochmals gegen jeden Gegner kämpft. Diese haben jeweils neue Kostüme, Attacken und sind an und für sich auch stärker geworden. Verdammt stark.
Doch das ist noch nicht alles, wenn man seinen Titel gegen jeden Kämpfer verteidigt hat kommt noch ein "letztes Aufgebot", in dem man jeweils gegen 3 zufällige Kämpfer antreten muss. Danach lockt noch ein Bonus-Charakter den ich hier aber nciht erwähnen möchte. ;)
Als weitere Neuerung gibt es nun einen Multiplayer-Modus, in dem man gegen einen Freund antreten kann, einen Online-Modus gibt es leider nicht. Zeit und die Möglichkeit diesen Modus zu testen hatte ich leider noch nicht, kann mir aber auch nicht vorstellen, dass dieser so gut funktioniert, da dieses Spiel auf den Singleplayer-Modus ausgelegt ist. Man hat halt ein beschränktes Repertoire an Schlägen und Ausweichmanövern. Zudem muss man den Gegner "studieren" und wissen was er wann und wie macht, um rechtzeitig ausweichen und kontern zu können. Wenn man einen guten Treffer landet, besteht die Möglichkeit, dass man einen sogenannten "Star-Punch" bekommt, welcher eine größere Durchschlagskraft besitzt.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt bin ich vollends von dem Spiel begeistert und werde es wahrscheinlich auch noch sehr lange Spielen, bis ich alle Gimmicks freigeschaltet habe.
Freitag, 22. Mai 2009
Die Wettstreit der Halbnackten und der restliche Tag der Männer
Aber dazu später mehr. Ich beginne von dem Zeitpunkt, des letztens Posts, zu dem ich hier saß und keine Ahnung hatte wie der Tag weiter verlaufen wird.
So saß ich nun und hab gewartet, bis meine Freundin kam, mit der ich dann auch etwas gegessen habe. Dabei hab ich endlich mein erstes Bier geöffnet und mit dem Männertag angefangen. Sie wurde von mir noch zum Bus nach Merseburg geleitet und ich ging nach hause, trank mein Bier zu ende und spielte noch ein wenig Wii, bis ein Freund vorbei kam um mich abzuholen. So haben wir uns noch schnell einen letzten Schluck Wodka-E gegönnt und uns auf den Weg gemacht, zu einer Party hinterm Haus von einem gemeinsamen Freund. Leider waren wir, was den Alkoholpegel betraf leicht im Rückstand, da sie schon um 10 anfingen ein paar Bierchen zu trinken.
Angekommen, machten wir uns auch ein Bier auf und fingen an unseren Wodka-O zu trinken, der auch schnell die erhoffte Wirkung erzielte.
Dunkle Wolken zogen auf, doch zum Glück gab es eine Überdachung, die wir aber nicht alle genutrzt haben. 2 Freunde machten einen Wettstreit, der damit begann, wer länger im regen bleibt. Da es keine Entscheidung gabs zogen sie beide ein Kleidungsstück nach dem anderen aus, bis sie nur noch mit einer Unterhose begleitet da saßen. Da der Sieger immer noch nicht bestimmt war, ging es nun damit weiter, wer als erstes um einen Häuserblock rennt. Sie kamen gleichzeitig an und haben sich letztendlich beide als Sieger gesehen.
Das Treffen neigte sich nun langsam dem Ende zu, gegen 23:00, sodass wir uns auf den Weg in den berühmt-berüchtigten Keller machten. Dort saßen wir, anfangs zu viert, dann nur noch zu dritt.
Es kamen sehr emotionale aber auch sehr politische Gespräche auf, wie es halt üblich ist.
Gegen um 1 machten wir uns dann auf den Heimweg.
Zuhause angekommen benachrichtigte ich noch meine Freundin, die ich dann noch abholte, da sie mit einem Taxi kam.
Damit war der Tag vorbei und viel besser als ich es erwartete.
Donnerstag, 21. Mai 2009
Der Männertag
Mein Männertag sähe so aus, dass wir uns gemütlich raus setzen, grillen und das eine oder andere Bierchen trinken. Aber wie es das Schicksal will, kommt es natürlich nicht so. Bis jetz (14.42) sieht es so aus, als würde mein Männertag floppen, zu zweit bis dritt nichts machen . Hinter mir habe ich eine Flasche Wodka stehen und ein paar Bier, ob die heut noch zum Einsatz kommen, mag ich bezweifeln..
Meine Freundin wird nach Merseburg fahren und dort irgendeine Kneipe (oder ähnliches) names Alchemistenfalle besuchen, vorher noch ein wenig durch die Stadt laufen.
Ich hoffe, dass es heute noch irgendeinen Lichtblick gibt und mein Tag dadurch gerettet wird.
Sonntag, 17. Mai 2009
Von Menschen, Alkohol und schlechten Taten
Was ist passiert?
Man traf viele Menschen, Menschen die man kennt, Freunde und Arschlöcher.
Es fing an dass wir, mit einem Freund + Freundin hinfuhren. Die beiden hatten, genau wie wir nicht allzugroße Erwartungen an das Ganze, wobei deren Erwartungen unsere nochmals unterboten.
Also kam es, dass sie eine Stunde nach Ankunft auch wieder fuhren.
Wie ging es weiter ?
Wir, nur noch zu zweit, haben erstmal den Alkoholpegel in die Höhe schnellen lassen und gegen 22.00 Uhr haben wir uns auch wieder in die Menschenmasse begeben.
Man traf nun alte Bekannte, die einem schon seit Ewigkeiten nicht mehr begegneten. Man traf Fremde oder "Halb-Fremde", wie ich sie gern nennen möchte, denen man beim Erbrechen zusah. Man hatte sinnvolle und auch weniger sinnvolle Gespräche und man lernte auch neue Menschen kennen.
Es wurde immer später, die Stimmung stieg und man freute sich über die gute und weniger gute Gesellschaft.
Also gingen wir einmal mehr an diesem Abend durch die Stadt und sahen dann ein Arschloch ... wahrhaftig ... ein Arschloch .
So ein Arschloch zu ignorieren ist aber nicht gerade die leichteste aller Taten ...
Will man es umgehen taucht es auf. Will man es ignorieren steht es da. Will man es schlagen ist es weg.
So kam es, dass der Abend seine Heiterkeit verlor und wir uns nun auf den Heimweg machen wollten, gegen halb 2.
Wir riefen einen Freund an, der uns seinen Taxiservice zur Verfügung stellte. Auf diesen Taxiservice ist natürlich Verlass und er kam auch 20 Minuten später an. Danach gönnten wir uns einen Besuch bei McDonalds, der auf einem verlassenem Parkplatz fortgeführt wurde, zur Nahrungsaufnahme, insofern man McDonalds-Kost als Nahrungsaufnahme bezeichnen kann.
Auf dem Heimweg wurde alles etwas seltsam, als man auf einem unbekannten Sender ein Electro-Lied spielte, in welchem immer ein Schaf seltsame Geräusche machte.
Zuhause angekommen, sah ich mir noch meinen besten Einschlaf-Freund Bob Ross an, wie er mal wieder eine Landschaft zeichnete, meine Freundin aß noch ein Brötchen, zur Vorbeugung der Übelkeit.
Dann hieß es Schlafen.
Samstag, 16. Mai 2009
Das Wetter und der Alkohol
Es ist mal wieder soweit ... die Merseburger Kneipenmeile steht an.
Von Jahr zu Jahr wurde sie schlechter, diesmal ist es sogar schon so weit, dass sie nur noch einmal im Jahr stattfindet. Dieses eine Mal ist heute. Aber da das ja noch nicht genug ist, steht heute auch noch das sogenannte Festival "Mitteldeutschland tanzt" an, wodurch sie wahrscheinlich noch leerer wird. Meine Freundin freut sich nun schon seit Ewigkeiten auf diese Kneipenmeile und seit ein paar Tagen hör ich nichts anderes mehr als "hoffentlich wird es nicht regnen". Meine Freunde mit dem selben Gedanken... das Zurückfahren noch ganz ausgeschlossen ..
Also da ist sie nun, die Kneipenmeile, der alljährliche Alkoholexzess mit vielen, vielen immer weniger werdenden Menschen. Die letzten Jahre waren immer kalt oder von überraschenden Regen gespickt - ob es diesmal anders wird? Wetterberichte sagen alle etwas anderes.. welch Wunder..
Ich werde mich überraschen lassen und berichte danach natürlich über meine Erlebnisse. :)
Freitag, 15. Mai 2009
21st Century Breakdown

So lautet der Titel des heute erschienenen, neuem Green Day Albums, das geschätzte 100 Jahre auf sich warten ließ. Es waren ja aber "nur" knapp 5 Jahre. ;)
Auf diesen Tag hab ich mich seit der ersten Ankündigung gefreut und das lange Warten hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Das Album ist von vorn bis hinten sowohl musikalisch als auch textlich hochgradig. Es ist in alter Green Day-Manier, und wie der Titel vermuten lässt, teilweise sehr politisch veranlagt.
Eingeleitet wird das Spektakel durch das Stück "Song of the Century", ein kurzer und ruhiger Song von 57 Sekunden. Man kann es die Ruhe vor dem Sturm nennen.
"Sing us a song of the century
That's louder than bombs
And eternity
The era of static and contraband
That's leading the song of the century
Of panic and promise and prosperity
Tell me a story into that goodnight
Sing us a song for me."
Es folgt eine Überleitung in das nächste Stück, mit dem Namen des Albums "21st Century Breakdown". Das Lied startet in der Überleitung, sodass es anfangs ruhig ist. Nun kommt ein Liedintro, das seinesgleichen sucht, aus dem ruhigem Anfang geht praktisch ein musikalisches Feuerwerk hervor.
Die ersten Textstellen stellen praktisch das gesamte Album vor:
"Born into Nixon I was raised in hell
A welfare child where the teamsters dwelled
The last one born and the first one to run
My town was blind from refinery sun
My generation is zero
I never made it as a working class hero"
Diesem explosiven Stück Musik folgt nun die erste veröffentlichte Single "Know your Enemy".
Die Hauptaussage dieses Liedes ist wohl, wie so oft und Green Day-typisch, gegen die oberen Schichten gerichtet.
Viva La Gloria nennt sich der 4. Titel, welcher von einer Ikone berichtet, die in ihrer Generation unterging, jedoch nach vorne blicken soll und den anderen den Weg weisen soll.
Meiner Meinung nach eines der besten Stücke dieses Albums. Auch hier haben wir wieder einen ruhigen Anfang, der in eine schnelle musikalische Nummer mündet.
Ein weiteres sehr gelungenes Stück, sowohl musikalisch als auch textlich, nennt sich "Last Night on Earth", wobei es sich um eine Liebeshymne an eine ganz besondere Person handelt.
"I text a postcard, sent to you
Did it go through?
Sending all my love to you
You are the moonlight of my life every night
Giving all my love to you
My beating heart belongs to you
I walked for miles 'til I found you
I'm here to honor you
If I lose everything in the fire
I'm sending all my love to you"
Eine der wenigen langsamen Nummern dieser Platte.
Eine weitere Nummer um eigenes Leid und die Befreiung ist "Peacemaker", die einen selbst in den Vordergrund einer verdammten Generation stellt, die selbst nicht weiß wohin. Ein Lied mit einem sehr eingängigen Rhytmus und einer großen Aussage.
"Murder City" ist wieder eine regelrechte Explosion, sehr schnell, sehr laut, sehr eingängig.
"Restless Heart Syndrome" ist ein recht langsames Stück, sehr depressiv.
"I've go a really bad disease
It's got me begging
On my hands and knees
Take me to the emergency
'Cause something seems to be missing
Somebody take the pain away
It's like an ulcer bleeding in my brain
Send me to the pharmacy
So I can lose my memory
I'm elated
Medicated
Lord knows I tried to find a way to run away"
_____________________
"I'm not fucking around
I think I'm coming out
All the deciever and cheaters
I've think we've got a bleeder right now
Want you to slap me around
Want you to knock me out
Well, you missed me kissed me
Now you better kick me down"
Die Einleitung zu "Horseshoes and Handgrenades".
Laut. Explosion. Befreiungsschlag.
Das Album klingt mit "21 Guns" nun langsam wieder aus.
"Do you know what's worth fighting for
When it's not worth dying for?
Does it take your breath away
And you feel yourself suffocating?
Does the pain weigh out the pride?
And you look for a place to hide?
Did someone break your heart inside?
You're in ruins
One, 21 guns
Lay down your arms, give up the fight
One, 21 guns
Throw up your arms into the sky
You and I"
Das Meisterwerk wird durch "See the Light" beendet und es schließt auch den Kreis.
"I crossed the river
Fell into the see
Where the non-believers
Go beyond belief
Then I scratched the surface
In the mouth of Hell
Running out of service
In the blood I fell
I just want to see the light
I don't want to lose my sight
I just want to see the light
I need to know what's worth the fight"
American Idiot wurde als "Rockoper" getauft. Sie bewiesen damit, dass sie nun endlich erwachsen geworden sind. Doch dieses Album übertrumpft das grandiose Vorgängeralbum noch einmal.
Jeder, der mit dieser Musikrichtung nur annähernd etwas anfangen kann, ist dazu aufgerufen diesem Album eine Chance zu geben und sich einfach hineinfallen zu lassen und in der Musik zu baden.
